Deutsche Ordnung und Polska Improwizacja

aus OWEP 1/2013  •  von Uwe von Seltmann

Uwe von Seltmann, geb. 1964, lebt als freier Journalist und Autor seit fünf Jahren in Krakau. Nach seinem Studium u. a. der Evangelischen Theologie war er zunächst als Korrespondent und Chefredakteur im In- und Ausland tätig, seit Herbst 2011 ist er Chefredakteur der überregionalen Quartalszeitschrift „Leben & Tod“. Er hat insgesamt neun Bücher verfasst oder herausgegeben, vor allem zu den Auswirkungen des Nationalsozialismus auf die Gegenwart. Zuletzt erschien im März 2012 in Deutschland das Buch „Todleben – Eine deutsch-polnische Suche nach der Vergangenheit“, das im Mai 2012 in Polen in einer erweiterten Fassung veröffentlicht wurde.

Polen liegt irgendwo zwischen Himmel und Hölle. Es hängt davon ab, mit wem man spricht. Glaubt man Pani Agata, unserer Nachbarin, ist Polen die Hölle auf Erden: Korrupte Politiker und Polizisten, unfreundliche Beamte, schlampige Handwerker, betrunkene Schläger, Recht und Gesetz existieren nur auf dem Papier – es ist in Polen nicht zum Aushalten. Hört man Svietlana, wähnt man sich im Paradies: Die Handwerker arbeiten sorgfältig und pünktlich, die Beamten sind zuvorkommend, Recht und Gesetz werden von verantwortungsvollen Politikern und Polizisten durchgesetzt, auch gegenüber Hooligans, und überall befolgt – es lässt sich in Polen wunderbar leben. Es gibt Tage, an denen ich Svietlana zuneige, es gibt Tage, an denen ich Pani Agata Recht gebe. Die Wahrheit wird, wie so oft im Leben, in der Mitte liegen.

Wie die Wirklichkeit aussieht, hängt vom jeweiligen Standpunkt ab: Pani Agata hat drei Jahrzehnte in den USA gelebt und ist nach Polen zurückgekehrt, um näher bei ihrer Familie zu sein, Svietlana stammt aus der Ukraine und ist froh, dass sie dank ihrer polnischen Vorfahren ins westliche Nachbarland emigrieren konnte. Uns drei verbindet, dass wir seit fünf Jahren in derselben Stadt wohnen: in Krakau. Ostwärts bin ich gezogen, weil meine Frau polnische Staatsbürgerin ist und sich nicht vorstellen konnte, in Deutschland zu leben. Aber war das der eigentliche Grund?

Krakau ist der dreizehnte Ort, in dem ich wohne, und der vierte im nichtdeutschen Ausland. Berlin und Dresden gehörten zu meinen Stationen, Wien, Jerusalem und Görlitz, die östlichste Stadt Deutschlands, deren zweite Hälfte in Polen liegt und den Namen Zgorzelec trägt. In Krakau hat sich ein Kreis geschlossen, denn vor sieben Jahrzehnten wurde hier mein Vater geboren – als Sohn einer thüringischen Pfarrerstochter und eines österreichischen SS-Mannes. Für die beiden waren Juden und Polen nichts als „Ungeziefer“.

Die Familiengeschichte trage ich zeit meines Lebens mit mir, so wie auch meine Frau die Geschichte ihrer Familie mit sich trägt: Ihr Großvater wurde 1944 in Auschwitz von den Deutschen ermordet, ihr Vater hat Besatzung und Krieg in einem Wald überlebt. Aber er spricht nicht über diese Zeit. Und das prägt auch die folgenden Generationen.

Wir wohnen im Stadtviertel Kazimierz, in dem einst die meisten der über 60.000 Krakauer Juden lebten, und das dem Regisseur Steven Spielberg Anfang der 1990er Jahre als Kulisse für seinen Film „Schindlers Liste“ diente. Wenige Jahre zuvor, im Oktober 1989, war ich zum ersten Mal in Kazimierz gewesen – die Warnungen der Stadtführerin ignorierend, das Viertel auf keinen Fall zu betreten: Man komme möglicherweise nicht lebend zurück. Nichts hatte während des Kommunismus an das jüdische Erbe erinnern sollen, und so wurden in Kazimierz alle die angesiedelt, die es offiziell nicht gab: Kleinkriminelle, Trunkenbolde, Arbeitslose, Huren und so weiter. Sie lebten in einem verwahrlosten Viertel, in dem sieben Synagogen standen und ungezählte Häuser, an deren Hauswänden hebräische Buchstaben zu lesen waren und auf deren Dachböden Thorarollen und Gebetbücher herumlagen.

Heute erinnert kaum noch etwas an das Kazimierz des Kommunismus. Die Synagogen sind restauriert, die Straßen und Plätze voller Leben, die Wohnungen so teuer wie in München oder Düsseldorf. Kazimierz hat, das wird gerne betont, die höchste Kneipendichte Europas, und der Wunsch von Leopold Kozłowski-Kleinman scheint sich erfüllt zu haben: Als er, der als „letzter Klezmer Galiziens“ apostrophierte Musiker, 1945 in das öde und leere Kazimierz kam, packte er sein Akkordeon aus und spielte das Lied „Majn jiddische Mame“. Er wollte, so erzählt er Jahrzehnte später, „die Steine zum Leben erwecken.“

Kazimierz ist der Ausgangspunkt, von dem aus ich auf mein Leben in Polen schaue. Und damit ist mein Blick alles andere als objektiv und repräsentativ. Kazimierz ist ein einzigartiger Ort in Polen – mit all seinen Sonnen- und Schattenseiten. Momentan könnte ich mir nicht vorstellen, irgendwo anders zu leben, auch wenn ich darüber fluche, dass wieder jemand vor die Haustür gekotzt hat oder dass zum fünften Mal mein Auto gestohlen oder demoliert wurde. An solchen Tagen fühle ich mich mit Pani Agata einig – zumal, wenn sie mir erzählt, dass die Besitzer der gegenüberliegenden Kneipe seit zwei Regentagen und -nächten wussten, dass die Scheibe meines Wagens eingeschlagen war, aber nichts unternommen hatten. So seien die Polen, pflegt Pani Agata dann zu sagen, egoistisch, rücksichtslos, von Neid und Schadenfreude zerfressen, voller unterdrückter Aggressionen und Depressionen, jeder sei sich selbst der Nächste, keinerlei Solidarität. Ach, widerspricht Svietlana, alles halb so wild. In der Ukraine sei es viel schlimmer und chaotischer als in Polen.

Es gab tatsächlich Momente, in denen wir Krakau und Polen verlassen wollten: Als selbst in Kazimierz, das für seine Weltoffenheit und Toleranz gewürdigt wird und in dem Juden aus aller Welt darüber staunen, dass die jüdischen Gebäude – Synagogen, Kulturzentrum, Galizisches Museum, Community Center – ohne Sicherheitsprüfung betreten werden können, sich der Antisemitismus breit machte; als wir in einem Restaurant beschimpft und nicht bedient wurden, als Hooligans „Dschihad, Dschihad“ grölend durch die Gassen zogen oder als Freunde an ihrem Haus Graffiti mit an Galgen hängenden Davidsternen entdecken mussten. Mein Name stand in dieser Zeit öfter in den Zeitungen oder Internetforen – das Buch „Gabi i Uwe“ (deutsch: „Todleben“, 2012), in dem ich unsere Familiengeschichten erzählt hatte, war kurz zuvor erschienen. Und plötzlich brodelte der rassistische, antisemitische und klerikal-nationalistische Morast an die Oberfläche: Mal war ich der „deutsche Journalist“ – gerne mit dem Zusatz „Enkel eines SS-Mannes“ versehen –, mal der „polnische Jude“ Uwe von Seltmann. Der Effekt war der gleiche: Da erlaubt sich jemand, uns Polen zu attackieren! Meine Frau wurde als Schlampe und Hure beschimpft, ich wurde zum Verlassen des Landes aufgefordert, denn man wisse ja, dass die Deutschen das „Mörder-Gen“ in sich trügen und ich eigentlich nach Polen gezogen sei, um insgeheim den nächsten Krieg vorzubereiten. Offen bekamen wir das Sprichwort zu hören: „Juden, Deutsche und Hunde kommen nicht in mein Haus.“ Immerhin führte die Überfülle an Hass-Tiraden dazu, dass die liberale Tageszeitung „Gazeta Wyborcza“ in einem Leitartikel forderte, endlich die Gesetze zu ändern und rassistische und antisemitische Äußerungen im Internet unter Strafe zu stellen. Geschehen ist bislang nichts. Aber unsere polnischen Freunde hatten auch nichts dergleichen erwartet.

Wir sind in Kazimierz geblieben, denn anderswo ist es auch nicht anders. Als meine Frau, ihre Schwester und ich wenig später durch eine gutbürgerliche Straße im Westen Berlins gingen, hörten wir zwei türkische Jugendliche singen: „Scheiße Juden, scheiße Juden“. Als ich die beiden zur Rede stellte, liefen sie feixend davon.

Es ist nicht leicht, als Deutscher in Polen zu leben, denn Polen ist der homogenste Staat Europas: Außerhalb der großen Städte einen Nichtpolen und Nichtkatholiken zu treffen, kommt einem Lottogewinn gleich. Ausländer sind in Polen Exoten. Natürlich erlebe ich die traditionelle polnische Gastfreundschaft – „Gast im Haus, Gott im Haus“ – und natürlich begegne ich überall freundlichen und aufgeschlossenen Menschen. Aber wenn ich einen ruhigen Abend verbringen möchte, antworte ich auf die Frage, woher ich stamme, dass ich aus Österreich sei. Gott sei Dank, entgegnete einmal eine etwa 50-jährige Dame, denn sie könne die Deutschen nicht leiden. Beim Fußballgucken bin ich immer der einzige, der mit der deutschen Mannschaft sympathisiert – egal ob die Nationalelf von Uruguay gegen die deutsche spielt oder Chelsea gegen Bayern München. Auf Partys werde ich mit den Worten vorgestellt: „Er ist Deutscher – aber ein guter“, von Polizeibeamten oder Passanten bekomme ich, wenn ich nach Worten ringe, zu hören: „Jesteśmy w Polsce i w Polsce mówimy po polsku.“1 Die polnische Xenophobie trägt bisweilen absurde Züge: Eines Abends saßen wir in einem Restaurant: zwei Italiener, ein Holländer, ein Franzose und ich, wir unterhielten uns in unterschiedlichen Sprachen. Als auch ein paar deutsche Sätze fielen, baute sich ein Rosenverkäufer vor uns auf und begann mit eindeutiger Geste zu singen „Deutschland, Deutschland über alles.“ Vor allem die beiden Juden unter uns wussten nicht, ob sie lachen oder weinen sollten.

Mit Anekdoten dieser Art ließe sich leicht ein ganzes Buch füllen, denn das, was gelegentlich als „Polen B“ bezeichnet wird, existiert tatsächlich: Nicht nur im Osten und Südosten auf den Landkarten, sondern auch in den Gesinnungen. Es ist das Polen der Unzufriedenen, der Verlierer des Turbo-Kapitalismus, der Zu-Kurz-Gekommenen, der Kleingeister und Spießbürger, der Xenophoben, Homophoben, Antisemiten und Nationalisten, die ihre Minderwertigkeitsgefühle damit bekämpfen, andere zu erniedrigen, um sich selbst zu erhöhen. Ein Internetbeitrag hat es einmal auf den Punkt gebracht: „Natürlich sind wir tolerant … Mit ein paar Ausnahmen. Wir mögen lediglich nicht: Deutsche, Russen, Juden, Tschechen, Ukrainer, Litauer, Weißrussen, Zigeuner …, Schwule, „Machos“, Feministinnen, … Liberale, …, unsere Landsleute, die engere und weitere Familie, Priester und Politiker, Journalisten, Lehrer, Schriftsteller und Bauherren, Bäcker, Schuster und Dachdecker. Wir mögen uns selbst nicht.“

Aber Gott sei Dank: Es gibt auch das andere Polen – „Polen A“ genannt: das Polen der ambitionierten, mehrsprachigen, optimistischen und weltoffenen – vor allem, aber nicht nur – jungen Leute. Ich solle noch etwas Geduld haben, muntert mich ein Freund gelegentlich auf, „Polen B“ werde sich in ein paar Jahren von selbst erledigt haben. Und zum Beweis führt er die Bewegung des polnischen Unternehmers und Politikers Janusz Palikot an, die im Oktober 2011 bei ihrer ersten Teilnahme an den Wahlen gleich als drittstärkste Kraft ins polnische Parlament einzog. Dass mit der Partei „Ruch Palikota“ nun zum ersten Mal ein Schwulenaktivist und eine Transsexuelle im Sejm säßen, zeige, dass sich Polen in eine bessere Zukunft bewege. Was der nationalkatholische Sender „Radio Marija“ naturgemäß anders sieht: Für ihn und seine getreuen Hörer befindet sich Polen auf dem direkten Weg in die Hölle.

Überhaupt die katholische Kirche, zu der weiterhin über 90 Prozent der Polen gehören: Seit meinen Polen-Aufenthalten in den 1990er Jahren hatte ich den Eindruck, dass die Kirchen zwar voll sind, aber nichts von einem christlichen Leben im Alltag zu spüren ist. Praktizierte Barmherzigkeit und Nächstenliebe? Fehlanzeige. Warum hupen und schimpfen alle, anstatt dem Fahrer zu helfen, das defekte Auto von der Kreuzung zu schieben? Warum gehen die Passanten achtlos an dem hilflosen Mann vorüber? Warum zahlen (fast) nur die nichtpolnischen Wohnungsbesitzer in die gemeinsame Kasse unserer so genannten Hausgemeinschaft ein? Ja, bestätigte mir ein Priester, der auch Jahre nach seiner Rückkehr von einer Missionsstation bei einem südostasiatischen Eingeborenenstamm den Kulturschock nicht überwunden hat: Statt Spiritualität herrsche im polnischen Katholizismus Ritualbesessenheit, statt Nächstenliebe Egoismus. Zur Kirche gingen die Polen, weil sie einer Gruppe angehören wollten. Der Katholizismus sei im Grunde nichts anderes als Tribalismus (Stammestum): Wer zum Stamm der Kirche gehöre, sei versorgt, beschützt und könne sich geborgen fühlen. Die Kirche verleihe seit Jahrhunderten Stärke und Gewissheit, denn Polen sei der „Christus der Völker“ und die Jungfrau Maria die „Königin von Polen“. Wer nicht dazu gehören wolle, nun, der müsse eben selbst sehen, wie er zurechtkomme.

Die Erklärung dieses Priesters war erhellend für mich, denn sie half mir, das polnische System zu verstehen. Zuerst kommt die Familie, dann der Freundeskreis, dann der Bekanntenkreis, dann die Freunde der Bekannten – innerhalb dieses Systems wird Solidarność gelebt und Unmögliches möglich gemacht. Wer sich innerhalb dieses Systems bewegt, der kann in Polen tatsächlich ein Stück Himmel auf Erden erleben. Den Unterschied spüre ich, wenn ich in Deutschland bin: nüchterne Sachlichkeit statt temperamentvoller Ausgelassenheit, Distanz statt Warmherzigkeit, Handschlag (wenn überhaupt) statt Umarmung und Wangenküsse, ein Schälchen mit Keksen statt eines gedeckten Tisches, der sich unter der Last der kulinarischen Köstlichkeiten wölbt. In Polen wird intensiver gelebt als in Deutschland: exzessiver gefeiert, schmerzhafter gelitten, lautstärker geredet, wütender gestritten, herzhafter gelacht, inniger geliebt. Die Witze sind schärfer, der Humor ist schwärzer, die Melancholie ist tiefsinniger, die Entscheidungen sind spontaner. Deutsche Ordnung und polska improwizacja, sagte einmal eine Freundin, das ergebe eine gute Mischung.

Das lau-moderate und wohl-organisierte Leben in Deutschland wird mir fremder und fremder. Alles geht seinen geordneten Gang und man freut sich, dass man vom Arzt behandelt wird, ohne ihm einen Geldschein zustecken zu müssen, dass Absprachen eingehalten werden, dass man an der Kasse nicht eine halbe Stunde anstehen muss und dass alle pünktlich sind. Und ich vermisse auch die polnische Alles-auf-die-letzte-Sekunde-Mentalität nicht. Aber es gibt auch wenig Überraschungen – weder negative, noch positive. Und alles kommt einem ein wenig langweilig vor. Ich verstehe eine Bekannte, die eine gut dotierte Stelle in England angeboten bekommen hatte und nach wenigen Wochen nach Polen zurückkehrte. Warum? „Das Leben war zu easy in England. Alles war so geregelt …“

In Kazimierz hat der Satz „Es ist schon lange her“ keine Gültigkeit. Was sind schon siebzig Jahre? Es kann sein, dass für die einen siebzig Jahre vergangen sind und sich auf ein paar Seiten im Geschichtsbuch reduzieren. Für die anderen ist es nur eine Sekunde. Eine Sekunde, dann haben sie die Bilder von damals wieder vor Augen: schonungslos scharf, erbarmungslos ewig. Und diese Sekunde währt dann ein ganzes Leben. Ja, in Kazimierz wird offensichtlich: Die Vergangenheit wirkt in uns weiter, ob es uns passt oder nicht. Und wir von der dritten Generation sind nicht die letzten, die sich mit den Folgen des Zweiten Weltkriegs, der nationalsozialistischen und der sowjetischen Diktatur auseinandersetzen müssen. „Bis ins dritte und vierte Glied“, heißt es in der Thora, im 20. Kapitel des Buches Exodus, in einer über 2500 Jahre alten, sprichwörtlich gewordenen Redewendung, die von den heutigen Psychologen und Erinnerungsforschern bestätigt wird: Über vier Generationen hinweg erstreckt sich das Familienwissen, vier Generationen werden durch das, was geschehen ist und geschieht, zusammengeschmiedet – ob sie wollen oder nicht. Um es etwas salopp auszudrücken: Noch die Urenkel müssen das ausbaden, was die Vorfahren angerichtet haben oder was ihren Vorfahren angetan wurde. Das gilt für Polen wie Deutsche, für Juden wie für Christen. Und das trennt und verbindet uns zugleich.

In Kazimierz bin ich integriert, aber keineswegs assimiliert. Ich bin ein „betweener“ – irgendwo dazwischen: zwischen den Sprachen, den Kulturen, den Religionen, den Nationen. Aber ich habe das Glück, dass ich dazu gehöre: zu einer wunderbaren Familie und zu einem fantastischen Freundeskreis, in dem es keine Rolle spielt, welchen Pass man bei sich trägt oder welche Gebete man in welcher Sprache spricht. Es lässt sich leben in Kazimierz.


Fußnote:


  1. „Wir sind in Polen und in Polen sprechen wir polnisch.“