Stellung der katholischen Kirche in Ungarn

aus OWEP 2/2007  •  von Gergely Rosta

Dr. Gergely Rosta, Soziologe, ist Universitätsadjunkt im Institut für Soziologie der katholischen Péter-Pázmány-Universität in Piliscsaba/Ungarn mit den Forschungsschwerpunkten Religionssoziologie, Soziologie der Werte und Soziologie der Jugend.

Die Stellung der katholischen Kirche in der ungarischen Gesellschaft der Gegenwart kann ohne den historischen Hintergrund nicht verstanden werden. Eine Perspektive von mindestens einem halben Jahrhundert ist nötig. Nachdem der Plan der kommunistischen Diktatur in den fünfziger Jahren, die Religionen in einer marxistischen Gesellschaft völlig zu vernichten, erfolglos blieb, und auch die Politik von János Kádár nach der Zeit der brutalen Unterdrückung der Revolution von 1956 sich in eine Art mildere Repression umwandelte, hatten von den sechziger Jahren an auch die Kirchen einen verhältnismäßig größeren Spielraum.

Die neue Strategie der Macht hieß Manipulation statt Vernichtung. Wichtigstes Resultat dieser Ära, die praktisch bis zum Fall der sozialistischen Herrschaft andauerte, war ein Ausgleich zwischen dem Staat und den Kirchen, der den Kirchen und den Gläubigen eine etwas freiere Existenz garantierte, im Gegenzug dem Staat jedoch eine totale Kontrolle über die Organisation der Kirchen – vor allem über die Besetzungen kirchenamtlicher Positionen – einräumte. Zur „Normalisierung“ des Verhältnisses zwischen Staat und Kirche trug der Vertrag zwischen dem Vatikan und der Ungarischen Volksrepublik im Jahre 1964, der die Ernennung neuer Bischöfe auf die bislang unbesetzten Bischofsstühle ermöglichte, wesentlich bei.

Das Alltagsleben der Kirche war von einem Zwiespalt geprägt. Religiosität als solche wurde nicht mehr ausdrücklich verfolgt, obwohl Angehörige aktiver religiöser (teilweise Untergrund-) Bewegungen auch noch Mitte der siebziger Jahre eingekerkert waren und Menschen, die bei den Behörden als religiös eingestuft wurden, z. B. in ihrer schulischen und beruflichen Karriere Diskriminierungen erlitten. Jegliche Form ziviler Initiative war verboten und wurde geahndet – der Religionsunterricht konnte jedoch zumindest innerhalb der Kirchenräume erteilt werden.

Die sinkende Anzahl der Kirchgänger und der Rückgang der religiösen Bindung, die ihren Tiefpunkt Ende der siebziger Jahre erreichte, sind aber nicht nur auf die staatliche Religionspolitik zurückzuführen. Als Folge der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Modernisierung zeichnet sich in vielen Ländern des Abendlandes ein Prozess der Säkularisierung ab, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß. Die Zeit des Aufbaus der „sozialistischen Konsumgesellschaft“ in Ungarn – freilich ohne wirkliche ökonomische Grundlage – bildete keinen Ausnahmefall. Seit Anfang der achtziger Jahre allerdings waren Zeichen der Wiederbelebung der Religiosität unverkennbar. Die Gründe dafür sind mannigfaltig: Erstarken der Opposition, innere Auflösung des Staatssozialismus, Generationswechsel im Klerus, Euphorie über den polnischen Papst. Allerdings konnte diese Umkehrung des Trends die gewaltigen Verluste der sechziger und siebziger Jahre nicht ausgleichen.

Die politisch-gesellschaftliche Wende führte zu einer neuen Situation für die Kirchen in Ungarn. Die staatliche Unterdrückung der Kirche und der Gläubigen wurde eingestellt, der Staat garantiert nun wieder die Religionsfreiheit. Die neue Situation brachte eine Menge von neuen Möglichkeiten, aber auch ungelöste Fragen und Herausforderungen mit sich.

Wer sind die Katholiken?

2001 wurde erstmals nach fünfzigjähriger Pause in einer Volkszählung nach der religiösen Zugehörigkeit der ungarischen Bevölkerung gefragt. Dreiviertel der Gesamtbevölkerung bekannte sich zu irgendeiner Konfession, 54,5 Prozent der Bürger zum katholischen Glauben. Der Vergleich der Daten mit dem Zensus von 1949 zeigt eine eindeutige Abnahme des Anteils der katholischen Bevölkerung um ca. 16 Prozentpunkte an. Das ist aber keineswegs ein spezifisch katholisches Phänomen. Im Verhältnis zu ihrer Größe verlieren die kleineren traditionellen Kirchen wie die zweitgrößte, die reformierte Kirche, oder die evangelisch-lutherische Kirche noch mehr an Mitgliedern. Hingegen war die Kategorie der Konfessionslosen (ca. 15 Prozent) und derjenigen mit unbekannter Religionszugehörigkeit (15 Prozent) vor 50 Jahren fast nicht messbar. Die Mehrheit der Ungarn bekennt sich also trotz des Säkularisierungsprozesses und der früheren staatlichen Verfolgung zum katholischen Glauben. Soziologische Untersuchungen zeigen einen noch höheren Prozentsatz – etwa 70 Prozent –, wenn die Konfessionsidentität am Anteil der Getauften gemessen wird.

Die Kirchenzugehörigkeit fällt allerdings in der Mehrheit der Fälle nicht mit der engeren Bindung zu einer kirchlichen Institution zusammen. 15-20 Prozent der Gläubigen nehmen regelmäßig an Gottesdiensten teil, der Anteil der wöchentlichen Kirchgänger liegt bei knapp 10 Prozent.

Von den etwa 3 Millionen Steuerzahlern Ungarns nutzte nur jeder fünfte die Möglichkeit, mit einem Prozent des Einkommens irgendeine Kirche zu unterstützen. Fast zwei Drittel davon widmete diese „Spende“ der katholischen Kirche. Diese Fakten sprechen auch für die Tendenz, wonach die zunehmende Präsenz religiöser Überzeugungen in der ungarischen Gesellschaft nach 1990 wesentlich eine so genannte „Religiosität nach eigener Gestaltung“ gestärkt hat, die mit einer Distanzierung von den etablierten Kirchen einhergeht. Die Hoffnung auf eine Wiederkehr massenhafter volkskirchlicher Religiosität blieb somit unerfüllt.

Soziale Akzeptanz

Aus einer kaum geduldeten und in einen engen Rahmen gesperrten Institution wurden die Kirchen auf einen Schlag soziale Akteure. Diese Transformation war eine Folge gesellschaftlicher Bedingungen. Infolge der sozialistischen „Modernisierung“ lässt sich im gesamten ehemaligen Ostblock gegenüber sozialen Institutionen ein geringes Vertrauen feststellen. Das gilt auch für die Kirchen, obgleich die Europäische Wertestudie (EWS) zeigt, dass um die Zeit der Wende gerade die Kirchen unter den Institutionen das höchste Ansehen besaßen. Die Ergebnisse derselben Untersuchung belegen aber auch, dass die Äußerungen der Kirchen zu sozialen Fragen für viele Menschen ungewohnt und fremd sind. Laut EWS 1990 waren weniger als 40 Prozent der Menschen in der ungarischen Gesellschaft der Ansicht, dass sich die Kirchen zu gesellschaftlichen Fragen äußern sollten. Wenn es um politische Fragen ging, so war die Akzeptanz noch niedriger. Gleichzeitig vertrat aber die Mehrheit der Gesellschaft die Ansicht, dass die Kirchen bei der Lösung von sozialen Fragen eine Rolle spielen sollen. Mit anderen Worten: Der kirchliche Anspruch auf Teilnahme „in politics“ wurde überwiegend abgelehnt, zum „policy-making“ jedoch akzeptiert, sogar erwartet.

Priester und Ordensmitglieder

Wie verstand und versteht aber die katholische Kirche selbst ihre Rolle vor diesem Hintergrund? Welche Aufgaben will und kann sie erfüllen? Die ersten und wichtigsten Aufgaben beziehen sich auf das Glaubensleben, in dem die Priester eine zentrale Position einnehmen. Die Anzahl der Priester sinkt kontinuierlich, und diese Tendenz wurde durch den Eintritt neuer Mitglieder in die Orden, die seit der Wende wieder tätig wurden, und durch die allmählich steigenden Seminaristenzahlen nur verlangsamt, aber nicht ausbalanciert. 1995 kamen knapp 40 Priester auf 100.000 Katholiken, was nur etwa der Hälfte des europäischen Durchschnitts entspricht. Die etwas mehr als sechs Seminaristen auf 100.000 Katholiken sind nur wenig mehr als die Hälfte im Vergleich zu den für ganz Europa geltenden zehn. Ein Drittel der Pfarreien hatte schon 1995 keinen residierenden Geistlichen, und die Altersverteilung der Priesterschaft lässt diese Trendlinie weiterführen: 1996 waren vier von zehn Priestern älter als 60. Trotz des Priestermangels ist die Einbeziehung von Laien in Gemeindeaufgaben eher die Ausnahme. 1996 standen insgesamt nur fünf Pfarreien in Ungarn unter der Leitung eines Diakons.

Nach 1950 durften nur drei männliche und ein weiblicher Orden mit einer Mitgliederzahl von insgesamt 100 Personen legal weiterexistieren, um die insgesamt acht kirchlichen Schulen, deren Existenz die Volksrepublik gewährte, zu führen. Die anderen Orden konnten mit ihrer Tätigkeit in Ungarn erst nach 1989 wieder beginnen, und die Zahl der Ordnungsmänner und -frauen stieg dank der Rückkehr aus dem ausländischen Exil, aus dem inländischen Untergrund und dem Eintritt von Novizen schnell auf 4.000. Da aber die Alterszusammensetzung der Orden eine ähnliche Charakteristik wie die der Priesterschaft aufzeigt, setzte ein langsamer Rückgang ein. Fünfzehn Jahre nach der Wende hatten die Orden insgesamt 2.445 Mitglieder.1

Entschädigung

Der neue Anfang der Kirche nach der Wende warf die Frage des verstaatlichten kirchlichen Vermögens auf. Zur Bewältigung der Aufgaben, die sich gegenüber der kommunistischen Zeit vervielfältigt haben, benötigt die Kirche die Infrastruktur, die sie vor dem Zweiten Weltkrieg innehatte, 1950 jedoch größtenteils durch Verstaatlichung verlor. Das Gesetz Nr. XXIII von 1991 bestimmte die Art und Weise der kirchlichen Entschädigung. Laut Gesetz haben die Kirchen das Recht, ihre gesamten ehemaligen Immobilien zurück zu verlangen, die vor 1948 religiösen, kulturellen, sozialen, Bildungs- oder Gesundheitszwecken dienten und nach der Rückgabe wieder diese Funktionen haben werden. Ackerboden oder Vermögen zu gewerblichen Zwecken wurde nicht restituiert.

Die katholische Kirche hat einen berechtigten Anspruch auf ca. 3.000 Immobilien. Ein Teil der Vergütung geschah in natura, für die Gebäude aber, die in ihrer ursprünglichen Form nicht mehr zurückerstattbar waren, zahlt der Staat eine Entschädigung. Der Zustand der wiedererworbenen Gebäude ist größerenteils schlecht, die Kirche ist stark auf staatliche und ausländische Unterstützung angewiesen. Der Prozess der Entschädigung soll bis 2011 abgeschlossen werden.

Kirchliche Einrichtungen

Vor der Zeit des Kommunismus hatte die Kirche ein Netzwerk von Einrichtungen, deren Wiederaufbau heute neue Verbindungen in die Gesellschaft hinein ermöglicht. Das Bildungswesen ist eines der wichtigsten Expansionsfelder der Kirche nach der Wende. Vor 1990 durften nur acht katholische Mittelschulen existieren; 2004 verfügte die katholische Kirche hingegen über 55 Kindergärten, 96 Grundschulen, 55 Mittelschulen, 22 Fachschulen und 51 Wohnheime. Neben der Eliteförderung gibt es viele Beispiele von Bildungsinitiativen für Jugendliche in ungünstiger sozialer Lage.

Die Rückgabe ehemals kirchlicher, zwischen 1948-1990 staatlicher Bildungseinrichtungen an die Kirche verlief unter stürmischen Debatten. Ähnliche Auseinandersetzungen begleiteten die Einführung des freiwilligen Religionsunterrichtes in den staatlichen Schulen und die staatliche Finanzierung der kirchlichen Bildungs- und Sozialeinrichtungen. Eine langfristige Lösung brachte das Abkommen zwischen der Ungarischen Republik und dem Vatikan im Jahre 1997. Dies garantiert u. a. die freie Wahl des Religionsunterrichts und die Gleichberechtigung der Schüler kirchlicher Bildungseinrichtungen in der Finanzierung der Bildung.

Ein Versuch

Trotz der widersprüchlichen Akzeptanz kirchlicher Äußerungen zu gesellschaftlichen Fragen erfuhr die erste systematisch erarbeitete kirchliche Antwort auf gesellschaftliche Herausforderungen in der öffentlichen Meinung eine gute Resonanz. Der Sozialhirtenbrief der Ungarischen Bischofkonferenz von 1996 mit dem Titel „Für eine gerechtere und geschwisterlichere Welt!“ spricht die wichtigsten Problemfelder der ungarischen Gesellschaft (Armut, soziale Spannungen, vernachlässigte soziale Gruppen, Bevölkerungsschwund, Gesundheitsprobleme, Kriminalität) an und formuliert Empfehlungen zur Lösung oder Linderung dieser Probleme. In der Schlussfolgerung wird zu einem gesellschaftlichen Dialog und zur Verstärkung gesellschaftlicher Solidarität und Verantwortung aufgerufen.

Dieser Versuch wurde von unterschiedlichen Flügeln der ungarischen Gesellschaft begrüßt, und vielleicht das wichtigste Ergebnis dieses Dokuments ist die weitreichende Anerkennung des Anspruches der Kirche auf eine Rolle in der Diskussion gesellschaftlicher – und im engeren Sinne „nicht-religiöser“ – Fragen. Ein Prestigegewinn bleibt, selbst wenn der Hirtenbrief in keiner institutionalisierten Form eine unmittelbar sichtbare Wirkung hatte.

Kirche heute und morgen

Die heutige ungarische Gesellschaft ist durch eine tiefe politische Bruchlinie gespalten. Politiker und Anhänger der MSZP (Nachfolgepartei der Sozialistischen Arbeiterpartei in der Volksrepublik Ungarn)2 und der eher konservativen FIDESZ denken in fast allen Fragen völlig gegensätzlich, und die Kontroverse mündete in Straßenschlachten im vergangenen Herbst ein. Die Kirche kann sich diesem Streit nicht entziehen. Die zur Zeit regierenden Parteien, die MSZP und besonders die liberale SZDSZ, wiesen mehrmals darauf hin, dass in ihrer Sicht die Religion eine Privatsache sei, der Staat also mit den Kirchen nichts zu tun habe.

Dieser Standpunkt kann gewichtige Konsequenzen für die Kirche haben. Die Zeichen zum absichtlichen Zurückdrängen kirchlicher Aktivitäten sind unverkennbar: So wurde ein Ausschuss aus Sozialwissenschaftlern berufen, der die Möglichkeiten einer Modifizierung des Abkommens zwischen Ungarn und dem Vatikan untersuchen soll; Grund dafür ist die angebliche Überfinanzierung kirchlicher Schulen.3 Im April 2006 appellierte die katholische Kirche gemeinsam mit der reformierten und der evangelisch-lutherischen Kirche an das Verfassungsgericht wegen finanzieller Benachteiligung kirchlicher Sozialeinrichtungen. Und schließlich: Im Wahlkampf 2006 spielte auch die Vergangenheit der Kirche eine wichtige Rolle, als Historiker fünf katholische Bischöfe beschuldigten, sie hätten Kontakte zur ehemaligen Geheimpolizei gepflegt. Die Bischöfe wiesen die Anschuldigung zwar zurück, die Debatte über die Rolle führender kirchlicher Persönlichkeiten während des Kommunismus ist aber noch nicht abgeschlossen.

Für die Kirche sind die politischen und gesellschaftlichen Bedingungen von heute nicht gerade günstig. Die damit verbundenen Herausforderungen bieten aber auch gute Gelegenheiten zur aktiveren Interessenvertretung und zum Überdenken der Lösungsmöglichkeiten. In der Kirchenfinanzierung z. B. ist es wahrscheinlich unvermeidlich, dass die Kirche sich zukünftig stärker auf Spenden der Kirchenmitglieder stützt. Die sinkende Priesterzahl macht die aktivere Einbeziehung der Laien in Gemeindeaufgaben unverzichtbar, und die sich wandelnde soziale Zusammensetzung der religiösen Bevölkerung (allmählich zunehmende Bedeutung der jüngeren Generation mit städtischem Hintergrund) verändert die Rolle der Kirche in den Augen der Gläubigen.

Als im November 2006 Kardinal Erdő den Plan einer Budapester Stadtmission für 2007 kundgab, machte er mit diesem Vorhaben deutlich, dass Ungarn zu einem Missionsgebiets geworden ist. Ziel der katholischen Kirche in den nächsten Jahren kann daher nichts anderes sein, als die langsam sinkende Zahl ihrer Mitglieder zu aktivieren und die Weitergabe ihrer Botschaft an breitere Schichten der Gesellschaft zu forcieren.


Literaturhinweise:

  • Gergely Rosta: Bericht über Ungarn. In: Helmut Renöckl (Hrsg): Was macht Europa zukunftsfähig? Wien, Würzburg 2004, S. 281-287.

  • Balázs Schanda: Covenantal Cooperation of State and Religions in the Post-Communist Member Countries of the European Union. In: Richard Puza/ Norman Doe (Hrsg.): Religion and Law in Dialogue: Covenantal and Non-covenantal cooperation between State and Religion in Europe. Leuven, Paris, Dudley 2006, S. 251-264.

  • Ferenc Tomka: Halálra szántak, mégis élünk! Egyházüldözés 1945-1990 és az ügynökkérdés (Dem Tod wollte man uns weihen, doch leben wir! Kirchenverfolgung und die Agentenfrage 1945-1990). Budapest 2005.

  • Miklós Tomka: Csak katolikusoknak (Nur für Katholiken). Budapest 1995.

  • Miklós Tomka: Az „Igazságosabb és testvériesebb világot!” körlevél nemzetközi kontextusa (Der internationale Kontext des Hirtenbriefes „Für eine gerechtere und geschwisterlichere Welt!). In: Vigilia 8/2006, S. 579-588.

  • Miklós Tomka/Paul M. Zulehner: Religion im gesellschaftlichen Kontext Ost(Mittel)Europas (Reihe: Gott nach dem Kommunismus). Ostfildern 1999.

  • Miklós Tomka/Paul M. Zulehner: Religion in den Reformländern Ost(Mittel)Europas (Reihe: Gott nach dem Kommunismus). Ostfildern 2000.

  • Miklós Tomka/Edit Révay: Priests and male and female religious. In: Miklós Tomka (Hrsg.): Sociology of Religion in Hungary. Budapest 2004, S. 129-150.

Fußnoten:


  1. Angabe der Katholischen Bischofskonferenz. 

  2. Zu den Parteien: MSZP ist das Kürzel für „Magyar Szocialista Part“ (Ungarische Sozialistische Partei). FIDESZ heißt vollständig „Fidesz – Magyar Polgári Szövetség“ (Ungarischer Bürgerbund, ursprünglich „Bund junger Demokraten“; konservativ ausgerichtet). SZDSZ steht für „Szabad Demokraták Szövetsége” (Bund freier Demokraten; liberal ausgerichtet). 

  3. Der Ausschuss kam allerdings zu der Schlussfolgerung, dass das Abkommen nicht modifiziert werden soll.