09. November 2017

Aktuelles aus der OWEP-Redaktion

Bei ihrer letzten Redaktionssitzung in diesem Jahr am 19. Oktober in Köln hat die Redaktion über das Themenspektrum des nächsten Jahres gesprochen. Heft 1/2018 wird einen Blick auf die Entwicklungen werfen, die Europa nach dem Ende des Ersten Weltkriegs geprägt haben. So werden u. a. die Folgen des Zusammenbruchs Österreich-Ungarns für Südosteuropa skizziert, aber auch der technische Fortschritt im Bereich von Kommunikation und Mobilität und die veränderte Stellung der Frau durch die Einführung des Frauenwahlrechts werden dargestellt. Heft 2/2018 wird sich dem weiten und schwierigen Feld der Versöhnung in Europa widmen.

Immer noch – und wahrscheinlich noch auf lange Zeit – aktuell ist die Beschäftigung mit den populistischen Strömungen in Europa, die im Mittelpunkt von Heft 3/2017 stand und auch Thema der Podiumsdiskussion am 19. Oktober in Köln war. Das Heft hat ein überraschend großes Echo hervorgerufen; so gibt es auch Überlegungen, Teile davon in polnischer Sprache in der Zeitschrift „Więź“ zu veröffentlichen, wie Burkhard Haneke, Mitglied der OWEP-Redaktion, bei einem Gespräch Ende Oktober mit dem Chefredakteur dieser Zeitschrift, Zbigniew Nosowski, in Warschau erfuhr.

Am 7. November jährte sich zum 100. Mal der Tag der Oktoberrevolution in Russland. Aus Anlass dieses Ereignisses wird in Kürze Heft 4/2017 mit dem Schwerpunkt „100 Jahre Oktoberrevolution. Eine alternative Chronik der Sowjetunion“ erscheinen, das 75 kurze Beiträge zu ganz unterschiedlichen Themen aus der Geschichte der Sowjetunion zwischen 1927 und 1991 enthält. Als ein Beispiel sei hier das Jahr 1957 mit dem „Sputnik-Schock“ erwähnt: Der Sowjetunion war es am 4. Oktober 1957 gelungen, als erster Staat einen Satelliten in eine Erdumlaufbahn zu bringen. Damit begann der „Wettlauf ins Weltall“ zwischen den USA und der Sowjetunion.

Christof Dahm