Zeugen des traditionellen Wertesystems

Bischof Andrej (Ćilerdžić), geboren 1961, ist Bischof der Serbischen Orthodoxen Diözese von Österreich-Schweiz, Italien und Malta mit Sitz in Wien. Er wuchs in Deutschland auf, studierte Theologie in Belgrad und legte im Decani Kloster in Kosovo 1987 sein Mönchsgelübde ab.

Zusammenfassung

Im Blick auf den Osten und das östliche Christentum herrschte im westlichen Teil Europas häufig eine eingeschränkte Wahrnehmung vor. Heute ist die Orthodoxie jedoch ohne Zweifel ein Partner im Miteinander der europäischen Konfessionen, wenn auch mit einer vorsichtigen Haltung gegenüber der europäischen Entwicklung.

Europa der Vielfalt

Schon in der mythischen Zeit, als Europa auf dem Rücken des Stiers von Tyros auf Kreta ankam, war es ein Kennzeichen für ganz Verschiedenes. Europa blieb ein Begriff, dessen Definition sich signifikant veränderte. Die Orthodoxen Kirchen begegnen Europa und durchdringen sich mit ihm in verschiedenen Kontexten, die viele Wege zum Dialog öffnen.

Europa selbst ist ein mehrdeutiges Phänomen, eine mehrschichtige Erscheinung, die wohl mit dem geografischen Begriff des Kontinents nie übereinstimmte. Man erinnere sich nur an die antike Welt und ihr Verständnis des Mittelmeerraums, der im Unterschied zum damals als barbarisch gekennzeichneten Norden des Kontinents mit der Zivilisation identifiziert wurde. Die antike Welt wurde dann von der Teilung zwischen Ost und West, dem byzantinischen und dem fränkischen Reich beerbt. Von dieser Teilung blieb der nordöstliche Teil des Kontinents weitgehend ausgeschlossen.

In der Zeit der islamischen Kalifen wurde Europa mit dem Christentum identifiziert. Diese Teilung galt auch in der Zeit des letzten Aufstrebens des Osmanischen Imperiums. Dem Osmanischen Reich standen christliche europäische Länder gegenüber, sowohl separat als auch in Bündnissen. Und es kam die Zeit der Entwicklung kolonialer Metropolen im Westen Europas, die den Kontinent in den Mittelpunkt eines neuen, globalen Dynamismus brachten gegenüber dem europäischen Osten, der dann als passiv erlebt wurde und immer mehr zurückblieb. Ein großer Teil der Dynamik in der europäischen Geschichte entstand auf der Grundlage der postfränkischen Welt. Auf ihr wuchsen die zeitgenössischen europäischen Völker und Staaten. Die erwähnten Kolonialmächte haben Europa (mit dem sie sich gleichgesetzt haben) in den Mittelpunkt der Weltgeschichte gebracht, die sich noch immer nicht vom Eurozentrismus befreit hat.

All diese Unterteilungen hatten keine klar definierten Grenzen, erst recht nicht gegenüber der restlichen Welt. Undefinierte Grenzen machten Platz für unklare Bereiche der Umwelt – für Mitteleuropa, die deutsche und slawische Welt. Diese Welt nimmt ihren Platz auf der europäischen Karte in voller Bedeutung vielleicht erst mit der Reformation ein, während sie früher Statistin auf der Bühne der europäischen Geschichte war, verschiedenen Einflüssen ausgesetzt. Vor allem das Heilige Römische Reich deutscher Nation ist mit der ungewöhnlichen Vielschichtigkeit seines politischen Lebens wohl eher Ideal als Wirklichkeit geblieben, denn es hat die deutschen Länder mehr zu Beobachtern als Akteuren der Renaissance und der neueren Entwicklung gemacht. Das änderte sich markant nach dem Westfälischen Frieden. Der Osten Europas wurde nun endlich im Westen wahrgenommen, womit der Wunsch in Erfüllung ging, nach dem Verschwinden des Byzantinischen Reiches ein Teil der europäischen Welt zu werden – ein Wunsch, den die Person und die Taten des russischen Zaren Peter des Großen erstmals deutlich gemacht hatten.

All dies hat dazu geführt, dass Europa, vor allem sein nördlicher und westlicher Teil, als Raum geordneter und wohlhabender Länder erlebt wird. Sein Wohlstand wird nicht nur von den Bewohnern des Südens und Ostens des europäischen Kontinents angestrebt, sondern auch von vielen anderen aus dem weiten, asiatischen und afrikanischen Raum.

Antagonismus der Supermächte

Das neuzeitliche Narrativ versteht unter Europa eine politische und wirtschaftliche Struktur, die nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden ist und ihre Dynamik im Antagonismus der Supermächte fand.

Das Bild von Europa im öffentlichen Raum wird am häufigsten mit der Europäischen Union, teilweise mit der NATO gleichgesetzt. Diese Vorstellung wurde aber durch den Brexit ernsthaft gestört. Ebenfalls ist durch die Geschichte augenscheinlich, dass es eine Tendenz dazu gibt, Europas Grenzen vor allem gegenüber dem Osten aufzurichten. Aus politischen, wirtschaftlichen und abgesicherten Grenzen, die durch Interessen motiviert sind, werden oft Werturteile. Auch wenn es praktisch keine wiedererkennbaren kulturellen Grenzen gegenüber dem Osten gibt, hat man aber die politische Grenze immer deutlich gespürt. Die beharrliche Weigerung, den größten Teil der slawischen (und vor allem orthodoxen) Welt als europäisch anzunehmen, macht die europäischen Institutionen zu Usurpatoren der Idee von Europa – die Idee, der geografische Raum des Kontinents werde sich zum kulturellen Raum aller europäischen Völker formen, nicht zu einer ideologischen Matrix.

Es gibt ergiebige Literatur über die historischen Bedingungen der Entstehung nationaler orthodoxer Kirchen. Hier genügt es zu erwähnen, dass die lokalen orthodoxen Kirchen durch die politische Emanzipation der Völker im Mittelalter entstanden sind. Wie auch immer das Werturteil über diesen Prozess sein mag, die lokalen Kirchen repräsentieren heute den evangelischen Imperativ: „Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes […]“. (Mt 28,19). Auch die lokalen Kirchen, die den Umständen entsprechend multinational sind, sind mit einem klaren System der Autonomie eingerichtet. Somit hüten einzelne Völker ihre Besonderheit. Dieses nationale Vorzeichen der lokalen Kirchen gefährdet die Universalität der Orthodoxen Kirche im Ganzen keineswegs, die aus der apostolischen Sukzession kommt. Ebenso wenig gefährdet es die einzigartige Konfession und die Praxis der Gottesdienste noch die universelle Qualität jeder einzelnen Diözese.

Orthodoxie und Migration in Europa

In den Räumen des zeitgenössischen engen Begriffes von Europa erscheinen orthodoxe Kirchen hauptsächlich mit der Migration ihrer Gläubigen. Mit der Ausnahme der serbischen Migrationen nach Mitteleuropa, die ihren Höhepunkt Ende des 17. Jahrhunderts und im 18. Jahrhundert hatten, entstanden die orthodoxen Gemeinschaften im Westen größtenteils im 20. Jahrhundert. Zwischen den Weltkriegen und besonders unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg kam die Welle der politischen Emigration.

Die gegenwärtige Migration hat vor allem wirtschaftlichen Gründe. Auch wenn die orthodoxe Diaspora große Migrantengemeinschaften repräsentiert, bleibt sie „unbemerkbar“, obwohl sie gemessen an ihrer Größe in den europäischen Ländern oft den ersten oder zweiten Platz einnimmt. Die Orthodoxen gruppieren sich hauptsächlich nach ihrer nationalen Zugehörigkeit. Ihre Kulturen unterscheiden sich wenig von der Kultur des Gastlandes. Sie integrieren sich relativ gut in die lokalen Gemeinschaften und verspüren weder das Bedürfnis, mit ihrer Besonderheit aufzufallen, noch diese auszunutzen. In den Medien kommt die orthodoxe Migration kaum vor, anders als die islamische Migration. Dabei sind die Gemeinschaften in ihren Gastländern oft nahezu gleich groß.

Religiöse Bedürfnisse der Emigranten

Im Westen Europas sind die orthodoxen Pfarreien und Diözesen nicht durch Missionstätigkeiten an der lokalen Bevölkerung entstanden, sondern aus den religiösen Bedürfnissen der Emigranten. Orthodoxe Kirchen „folgten“ ihren Gläubigen. Dies sieht man klar und deutlich auf der Karte. Die Pfarreien sind überwiegend auf wirtschaftliche und industrielle Zentren konzentriert, wo die Emigranten am leichtesten einen Arbeitsplatz gefunden haben. Durch die Migration sind die historischen oder kulturellen Vorlieben der Personen, die sich für diesen Schritt entschieden haben, augenscheinlich. Die serbische Diaspora zählt zu den größten in den deutschsprachigen Ländern, während es etwa Rumänen eher in Länder mit romanischen Sprachen zieht.

Gemeinschaften gläubiger Orthodoxer existieren praktisch in allen westeuropäischen Ländern. Daher öffneten die lokalen Kirchen dort, wo es eine ausreichende Anzahl von Gläubigen gab, eigene Räume für Gottesdienste und Pfarreien. Dies hat zur Entwicklung der Pfarreien und Diözesen unter nationalen Vorzeichen geführt. Diese „überlappen“ sich in verschiedenen Ländern; im selben Raum gibt es Pfarreien verschiedener lokaler Kirchen. Diese Situation wurde in den lokalen Kirchen bemerkt, und durch Einsetzung von Bischofskonferenzen in den jeweiligen Regionen wurde die Tätigkeit der Kirchen koordiniert.

Wege des Handelns

Es gibt auf diese Frage keine einfache und eindeutige Antwort.

Es ist schwierig, im Namen anderer zu sprechen und insbesondere im Namen vieler, aber es lässt sich etwas über Richtlinien für das Verständnis der allgemeinen Beziehungen und Positionen orthodoxer Kirchen und ihrer Gläubigen gegenüber Europa sagen.

Die Vielschichtigkeit des Begriffes Europa, die politische Organisation der europäischen Staaten, die Vielschichtigkeit der historischen Umstände der einzelnen orthodoxen Kirchen und Völker und die Umstände der Migration geben ein Mosaik schwer zu fassender Vielfalt der Beziehung zwischen orthodoxen Kirchen und den europäischen Gastländern. Auf dem Niveau der Pfarrei besteht das andauernde Bedürfnis der Katechisierung der Gläubigen, oft aller Altersgruppen, weil sie hauptsächlich aus den Ländern des ehemaligen Ostblocks stammen, wo es keine religiöse Bildung gab.

Der zweite wichtige Weg des Handelns ist die Arbeit an der Bewahrung der nationalen Identität der Gläubigen und der Erhalt der nationalen Gemeinschaft, etwa durch Pflege der Sprache, Schrift, Unterstützung von Volkstanzgruppen, Einrichtung von Bibliotheken und an manchen Orten auch von Schulen. Die nationale und kulturelle Arbeit kann kein Zwang für die Kirche sein, aber es ist auch nicht etwas, gegenüber dem die Kirche gleichgültig sein kann. Christliche Moral und die traditionellen Werte sind für die Orthodoxe Kirche von größter Bedeutung. Auch wenn die Pfarreien gegenüber der jeweiligen Regierung relativ passiv sind, nehmen sie Hilfe und Unterstützung dankbar an. Dabei geht es um Geld, Arbeitsräume, administrative Hilfe usw. Die orthodoxen Pfarreien pflegen auch zu anderen christlichen Gemeinschaften und anderen Religionen guten Kontakt. All das bezeugt die Kultur der orthodoxen Völker, die die Gläubigen aus ihrem Herkunftsland mitgebracht haben. Proselytismus ist kein Merkmal der Orthodoxen, aber die, die zur orthodoxen Kirche konvertieren möchten, sind herzlich willkommen. Zumeist sind das Personen aus einer Mischehe, in der ein Ehepartner orthodoxer Herkunft ist.

Das Leben und die Arbeit lokaler Gemeinschaften werden in der Orthodoxen Kirchen von der Diözese koordiniert und geleitet. Wegen der demographischen Bedingungen der Diaspora werden meistens mehrere Länder von einer Diözese „abgedeckt“, was sprachliche, kulturelle, wirtschaftliche, rechtliche Herausforderungen mit sich bringt. Da die Bischöfe ihre Kirche vor staatlichen Organen, anderen Glaubensgemeinschaften und in der Öffentlichkeit repräsentieren, werden sie auch mit vielen anderen Aufgaben konfrontiert. Ihre Rolle verlangt neben den bischöflichen Tätigkeiten diplomatischen Takt, aber auch Mut und die Fähigkeit, das zu sein, was schon der Heilige Ignatius von Antiochien Anfang des 2. Jahrhunderts gesagt hat: „Der Bischof ist die Ikone Jesu.“ Darüber hinaus verlangt diese Rolle auch die Liebe zur gesamten Menschheit, den Willen, mit allen zusammen-zuarbeiten, intellektuelle Weite und viele andere Eigenschaften, die einen Bischof auszeichnen sollten.

Verhältnis zum Mutterland

In der Diaspora repräsentieren das Episkopat und der Klerus auch ihr Mutterland und ihr Volk im Ganzen, und sie sind sich dessen bewusst. Die Diözesen in der Diaspora sind integraler Teil ihrer eigenen lokalen Kirchen. Sie nehmen aktiv an deren Leben teil und verlassen sich auf sie. Schon allein die Tatsache, dass es Emigration aus manchen Ländern gibt, zeigt, dass die wirtschaftlichen Möglichkeiten dort nicht gut sind oder wenigstens, dass sie in den Einwanderungsländern besser sind. Deshalb sind die Diözesen in der Diaspora normaler-weise nicht vom Mutterland materiell abhängig, wenn auch in allen anderen Beziehungen stark. Die Gläubigen bringen ihr kulturelles, historisches und sonstiges Erbe in die Diaspora mit. Es bildet die Grundlage ihrer gläubigen und nationalen Identität – oft sogar noch mehr als im Mutterland, weil die Gläubigen mit Unterschieden konfrontiert sind.

All das illustriert die Vielschichtigkeit der Beziehungen zwischen dem Europa der orthodoxen Kirchen und den Gläubigen. Es gibt auch eine vertikale Vielschichtigkeit, von der Pfarrei in der Diaspora bis zur lokalen Kirche im Mutterland, wie auch eine horizontale, etwa im Verhältnis zu anderen Glaubensgemeinschaften, Regierungsvertretern (von den lokalen bis hin zu nationalen Strukturen Europas), Zivilgesellschaft, Nichtregierungsorganisationen, Medien. Für die Orthodoxen Kirchen und ihre Gläubigen ist Europa keine äußere Realität. Europa ist ein Teil der orthodoxen Identität. Dadurch, dass die orthodoxen Gläubigen und Länder keine Hypothek kolonialer Reiche der Vergangenheit haben, haben sie in ihrer Geschichte für ihre eigene Existenz gekämpft. Die Orthodoxen verstehen sich selbst als Teil Europas, meistens auch als ihr bester Teil. Sie sind anwesend in Europa, in dem sie in gewisser Weise „unsichtbar“ bleiben.

Die Berufung der Orthodoxie

Im zeitgenössischen, europäischen öffentlichen Raum gibt es die Tendenz, dass sich die Glaubensgemeinschaften in den allgemeinen Diskurs der Menschenrechte und den Aktivismus einfügen und sich somit auch den gängigen Narrativen unterwerfen. Diese können im Dienste irgendwelcher politischer Interessen stehen. Die Kirche war aber durch ihre Geschichte die Stimme des Gewissens. Sie stand nicht nur gegen die Ungerechtigkeit auf (wie sie vom gefallenen menschlichen Geist verstanden wird), sondern auch gegen das Verletzen des Willens Gottes, weil sie schon immer auch eine prophetische Rolle hatte. Während die Menschen von den Glaubensgemeinschaften erwarten, wie Marta zu sein, erwartet Gott von ihnen, dass sie wie Maria sind, und die Orthodoxe Kirche antwortet bereitwillig auf diesen Ruf. Der Weg des Glaubens führt durch eine enge Tür hin zur Erlösung. Die ewige Erlösung der Menschen im himmlischen Königreich ist jedoch das primäre Ziel der Kirche, nicht etwas in Verbindung mit dieser Welt.

Dass das zeitgenössische Europa keine Kraft hat, sich selbst und dem Rest der Welt seine christlichen Wurzeln zu gestehen, wird in der Orthodoxen Kirchen mit großer Verzweiflung und als einschneidende Warnung gesehen. Historische Gründe führen alle orthodoxen Völker dazu, sich als Schutzwälle zu verstehen, die das christliche Europa vor fremden Angriffen geschützt haben. Das Europa, das nicht bereit ist, seine eigene christliche Vergangenheit zu akzeptieren, steht in gewisser Weise auch für den Verrat an jener Aufopferung, von der die Orthodoxen empfinden, dass sie sie für Europa geleistet haben. Alle orthodoxen Völker verstehen sich als Nachfolger der byzantinischen Traditionen, die als Höhepunkt der christlichen Kultur und der Beziehung zwischen Kirche und Staat erlebt werden. Im Vergleich zur byzantinischen Epoche wirkt jede zeitgenössische Beziehung zwischen Kirche und Staat blass, vor allem die Beziehung eines säkularen, eigentlich nicht christlichen Landes. Aus dieser Perspektive verliert das gegenwärtige Europa seine Anziehungskraft.

Gleichzeitig sind wir Zeugen der Aufgabe des traditionellen Wertesystems, nicht nur in Europa, sondern in der gesamten westlichen Welt. Die Werte, die heute als traditionell geteilt werden, haben ihre Wurzeln tatsächlich in der christlichen Moral. Diese Moral hat die Kirche als Grundlage einer gesunden Gesellschaft und zum Heil des Einzelnen durch die Geschichte tradiert.

Was ist die Zukunft der Beziehung der Orthodoxen gegenüber Europa? Das hängt hauptsächlich von Europa selbst ab. Wenn es sich erwartungsgemäß weiterhin in die Richtung der Entchristlichung und der Aufgabe traditioneller Werte entwickelt, könnte es sich als missionarischer Raum für eventuelle Reevangelisierung erweisen. Dem Weg Europas in die weitere Säkularisation können die Orthodoxen nur zum Teil folgen. Falls sie eines Tages gezwungen werden sollten, zwischen Jesus und der zeitgenössischen Lebensweise zu wählen, können sie sich nur für ihren Glauben entscheiden. Zwischen Europa auf dem Rücken des Stiers und dem Sohn Davids auf dem Rücken des Esels gibt es für die Orthodoxen Kirchen kein Dilemma.